Die verschiedenartiken Schreibweise die heutzutage noch aufifndbar sind, deuten wohl mehr oder weniger auf die damals vorherschenden Mundarten, es wurde wohl geschrieben, wie gesprochen wurde, das wird auch wohl zu der verschiedenartigen Schreibweise dieser Namen geführt haben.
stammte wohl aus einem edelfreien bayerischen Geschlecht. Er selbst ist in keinen Urkunden belegt, lediglich das Pontifikale Gundekarianum – dort heißt er Gotescalc – und der Anonymus von Herrieden bezeugen ihn und seine zweieinhalb bis dreijährige Zeit als Bischof von Eichstätt. Als Todestag ist der 12. November überliefert, das Todesjahr jedoch ist unbekannt.
Weiteres kurz über:Gottschalk
Das Bisthum Eichstaett ist im Jahre 745 von dem heil. Bonifacius gegründet und von dem Grafen Swigger, Ahnherrn der Grafen von Hirschberg, mit einem angemessenen Wittum versehen worden. Erster Bischof war St. Wilibald, der bis 781 regierte.
Auf Vermittlung der Grafen von Hirschberg, welche Schirmvögte des Hochstifts und seine obersten Richter in weltlichen Sachen blieben, verlieh der Kaiser dem Bischof Erchanbald um das Jahr 908 das Recht, in Eichstätt Markt zu halten und Geld zu muenzen, was Kaiser Konrad 918 bestaetigte. Gebhard, der letzte Graf von Hirschberg, begründete durch seine Freigebigkeit die nachmalige Stellung der Bischöfe. Waehrend die letzteren bisher nicht einmal einen unmit telbaren Immunitaetsbezirk zunächst um Eichstätt besessen hatten, schenkte Graf Gebhard 1291 für seinen Todesfall dem Bisthum seine Hauptburg Hirschberg mit allen Zugehörungen, 1296 die Schirmvogtei über Eichstätt und alle bischöflichen Tafelgüter, u. A.
Nach dem Tode des Grafen 1305 fand ein Vergleich zwischen den Herzogen und Bischof Johann l. statt, welcher dem Hochstifte die Herrschaft Hirschberg und das Gebiet von Eichstätt sicherte. – Unter dem Bischof Gabriel von Eyb (1496-1525) wurde der geistliche Sprengel der Bischöfe bedeutend geschmälert. Von den 817 Pfarrgemeinden des Bisthums nahmen 110 die Reformation an, nur die der Landeshoheit des Bischofs unterstellenden Parochien blieben dem katholischen Glauben erhalten.
Die Bischöfe führten den Titel “Von Gottes Gnaden Bischof und Fürst von Eichstätt.” Sie hatten im Reichsfuerstenrathe ihre Stolle zwischen den Bischöfen von Worms und Speyer. Das Domcapitel bestand aus 15 Capitularen und 13 Domicellaren, die von stiftsfähigem Adel sein, und 16 Ahnen nachweisen mussten. Bei der Bischofswahl war eine Majorität von 2/3 der stimmführenden Domherren entscheidend.
Quelle http://worldroots.com/
Bisthuemer und Kloester. I. Reihe: Bisthuemer.
J. Siebmacher’s grosses Wappenbuch

