Alexander Wilhelm Gottschalg (* 12. Februar 1827 in Mechelroda; † 31. Mai 1908) war ein thüringischer Kantor, Organist und Komponist. Er wurde von dem Komponisten Franz Liszt besonders geschätzt.
Gottschalg studierte am Lehrerseminar in Weimar bei Johann Gottlob Töpfer, später erhielt er Unterricht von dem Weimarer Hofkapellmeister André Hippolyte Chélard und schließlich von Franz Liszt. Von 1847 bis 1870 war er Kantor in Tiefurt, anschließend Hoforganist in Weimar, dort seinerseits Seminarlehrer und Großherzoglicher Orgelrevisor. Außerdem unterrichtete er von 1874 bis 1903 an der späteren Hochschule für Musik Franz Liszt. Seine und Liszts Hoffnung, er werde Töpfers Nachfolger als Organist an der Weimarer Stadtkirche, erfüllte sich nicht.
Gottschalg Maria Magdalena Taubach 08.06.1814
Leider ist der Eintrag für mich schwer zu deuten, aber vielleicht hilft ein Wissender!
Karl Friedrich Eisenschmidt, 25.10.1781 Thalbürgel
Eltern: Joh. Adam E., Müller Thalbürgel & Johanne Christiane Kästner 1796 Gymn. Weimar
Pf. Taubach
Bürgerbuch Weimar 1839-1919 S. 73 1847:
Eisenschmidt, Christiane Louise Auguste, geb. 1815 in Taubach,
Erbin des schadeschen Hauses,
Tochter des Pfarrers Eisenschmidt in Taubach, verpflichtet 2. Jan., 20 rt.
oo Taubach 08.06.1814 Gottschalg Maria Magdalena
* Taubach
V.: Johann Sebastian Gottschalg, N. & E. , Anspänner u. Gerichtsschöppe Taubach
Kinder: – Christiane Louise Auguste * 1815 Taubach
Quellen: KB Thalbürgel, Hesse, Müllerforschung, Bürgerbuch Weimar (durch Kriependorf)
Gottschalg, Alexander Wilhelm (* 12. Februar 1827 in Mechelroda; 31. Mai 1908),
[23.01.2009] Franz Liszts “legendarischer Kantor”
Als Liszts wichtigste Bezugsperson in Fragen der Orgelkomposition und des Or- gelspiels ist Alexander Wilhelm Gottschalg (1827-1908) zu bezeichnen, dessen 100. Todestag in Weimar und im Weimarer Land mit einerAusstellung im Stadtmuseum (12. April-1.Juni)sowie zahlreichen Konzerten und Vorträgen begangen wird.
Er starb am 29. Mai 1908.
Franz Liszt nannte ihn seinen “legendarischen Kantor” und bekannte: “Wenn ich einmal selbst zur Legende geworden bin, wird Gottschalg mit mir fortleben.” Er widmete dem Freund drei Orgelwerke!
1827 in Mechelroda geboren,
besuchte Gottschalg von 1842 bis 1847 das Weimarer Lehrerseminar, in dem er besonders vom Stadtorganisten Prof. Johann Gottlob Töpfer gefördert wurde.
Von 1847 bis 1870 war er als Kantor und Lehrer in Tiefurt tätig. Nach dem Tode Töpfers wurde Gottschalg 1870 als dessen Nachfolger ans Lehrerseminar berufen. Im gleichen Jahr übertrug ihm Großherzog Karl Alexander das Amt des Hoforganisten. Außerdem wurde er zum Orgelrevisor ernannt. Als 1872 die Großherzogliche Orchesterschule gegründet wurde, gehörte er zum Lehrerkollegium. Ab 1881 wirkte er hier als Sekretär, Bibliothekar und Lehrer für Musikgeschichte . Von 1865 bis zu seinem Tode war Gottschalg Redakteur der “Urania”, einer “Musik-Zeitschrift für Orgelbau, Orgel-und Harmoniumspiel”. Ergiltals Entdecker des jungen Max Reger, der ihm seine 1. Orgel- sonatefis-Mollwidmete. Josef Rheinberger dedizierte dem Hoforganisten seine 12. Orgelsonate Des-Dur.
Michael von Hintze
Wikipedia Eintrag
Alexander Wilhelm Gottschalg
Alexander Wilhelm Gottschalg (* 12. Februar 1827 in Mechelroda; 31. Mai 1908), war ein thüringischer Kantor, Organist und Komponist. Er wurde von dem Komponisten Franz Liszt besonders geschätzt.
Leben
Gottschalg studierte am Lehrerseminar in Weimar bei Johann Gottlob Töpfer, später erhielt er Unterricht von dem Weimarer Hofkapellmeister André Hippolyte Chélard und schließlich von Franz Liszt. Von 1847 bis 1870 war er Kantor in Tiefurt, anschließend Hoforganist in Weimar, dort seinerseits Seminarlehrer und Großherzoglicher Orgelrevisor. Außerdem unterrichtete er von 1874 bis 1903 an der späteren Hochschule für Musik Franz Liszt. Seine und Liszts Hoffnung, er werde Töpfers Nachfolger als Organist an der Weimarer Stadtkirche, erfüllte sich nicht.
Verbindung zu Franz Liszt
Franz Liszt hörte ihn zum ersten Mal, als er bei einem Spaziergang an der Tiefurter Kirche vorbeikam, in der Gottschalg gerade Orgel übte. Aus dieser zufälligen Begegnung erwuchs eine freundschaftliche Zusammenarbeit, die in Liszts Aussage gipfelte:
Wenn ich einmal selbst zur Legende geworden bin, wird Gottschalg mit mir fortleben.
Diese Bemerkung trug Gottschalg den scherzhaften Titel „legendarischer Kantor” ein. Liszt zog ihn bei seinen Orgelkompositionen stets zu Rate. Auch die sogenannten „Orgelconferenzen”, die an der Orgel in Denstedt stattfanden, gehen auf die gemeinsame Initiative von Gottschalg und Liszt zurück. Da er Liszt auch bei der Herausgabe von Kompositionen half, nannte dieser Gottschalg einmal seinen „Fahnen- und Fackelträger”. Drei Werke Franz Liszts sind ihm gewidmet, aber auch die Komponisten Joseph Gabriel Rheinberger und Max Reger überschrieben ihm Werke.
1 Clara GOTTSCHALG ( 1875-1885* – FEB 1929 )
+ Titus ORTH ( ABT 1876 Wallace Twp., Perth Co., Ontario, CDN – FEB 1920 Plymouth, Jefferson Co., Nebraska, USA)
2 Walter George ORTH ( 09 AUG 1904 Plymouth, Jefferson Co., Nebraska, USA – )
+ Evelyn Bernice CERNY ( 1900-1910* – )
2 Laverne ORTH ( 1905-1915* – )
+ Chester CERNY ( 1900-1910* – )
gesucht werden weiter Daten
GOTTSCHALG Lillie Maydelena was born in APR 1861 in Illinois. She appeared in the census on 14 JUN 1900 in Chicago, Cook County, Illinois. She appeared in the census on 25 APR 1910 in South Haven, Van Buren County, Michigan.
John GOTTSCHALG ( 1890-1900* – )
+ Ammelia NISPEL ( 07 SEP 1898 – )
kein weitere Angaben hierzu vorhanden
Sohn von Ernst Friedrich Wilhelm Gottschalg und Wilhelmine Auguste Gottschalg
Geborene: Jacobi
Ehefrau: Wilhermine Auguste Gottschalg
Geboren Jacobi
Sohn Bernhard Johan Heinrich