1293 die Brüder Gottschalk und Gottfried Budde auf Drängen des Grafen von Dortmund und der Reichsstadt Dortmund ihre Burg in Lippholthausen niederreißen lassen mussten, wird 1340 eine neue Burg, die Buddenburg erwähnt.
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Gottschalk von Ratzeburg, Bischof, ca. 1200

Erwähnung in folgendem Zusammenhang:
Das Geschlecht der Knut oder Kanut ist zuerst im Ratzeburgischen nachweisbar. Noch vor 1230 war zusammen mit Segebodo v. Holdorf ein Ritter Heinrich Knut Zeuge bei dem Vertrage zwischen Bischof Gottschalk von Ratzeburg und den Dannenberger Grafen über das Land Wanninke 51). Hermann Knut befand sich 1240 im Gefolge des Fürsten Pribislav von Parchim und ebenfalls am 7. IV. 1244, als der Fürst der Stadt Plau das Dorf Slapzow zur Stadtfeldmark verlieh 52).
Wo das Lehen dieses Geschlechts im Parchimer oder Plauer Lande lag, ist nicht überliefert. Als Fürst Pribislav in die Verbannung nach Wollin ging, hat die Familie sich geteilt. Ein Zweig folgte dem alten Lehensherrn nach Pommern; denn als 1289 Pribislavs Sohn, Pribislav von Daber und Belgard, dem Kloster Bukow 200 Hufen im Lande Belgard übertrug, befand sich als Zeuge unter seinen Gefolgsleuten auch ein Cristoforus Cnuth 53). Ein domicellus Knuth, dessen Rufname aber nicht angegeben ist, erscheint 1292 in der Zeugenliste einer Urkunde.
Quelle
Über die Besiedelung des Landes Parchim durch die deutsche Ritterschaft 1226-1256
von Wilhelm Biereye
Gottschalk Torck (1231 und 1255 nach Hömberg urkundlich erwähnt)
Wird in dieser Zeit benannt in Verbindung mit:
Am 22. April 1441 bekannte Lubbert Tork, von dem Junker Wilhelm, Grafen zu Limburg und Herrn zu Bedburg (Betber) bei Grevenbroich, den Distelhof im Kirchspiel Flierich (Vlederik) als Mannlehen erhalten zu haben. Einen Tag darauf wurde mit demselben Hof auch Lubberts Bruder Dietrich belehnt.
Diese limburgischen Lehen dürften zum alten Besitzstand der v. Torck gehören, denn Gottschalk Torck (nach Hömberg urkundlich zwischen 1231 und 1255) war bereits Burgmann der Grafen v. Isenberg-Limburg.
Abt Gottschalk von Kloster beate Marie virginis in Knechsteden,
Kaiser Friedrich I. nimmt auf Bitten des EB Arnold von Köln und des Albert, Propst zu Aachen und Domdekan zu Köln, das Kloster beate Marie virginis in Knechsteden, die dortigen Brüder und deren Besitzungen in seinen besonderen Schutz und bestätigt ihnen gegenwärtigen Besitz:
den Hof in Knechstede mit seinen Äckern, Wäldern, Wiesen, Weiden und einer Mühle, in Straberg zwei Höfe, in Nievenheim einen Hof, in Balghem, Panhusen, Diborgehoue, “Horheim”, Turremagen, Pelkenhusen, Hackhusen, Bollenberg, Wencenrode, Beddinghusen, Capella, Louenichheim, Senstede und Anstela je einen Hof und weitere Höfe und Äcker.”
In einer weiteren Urkunde von 1232 steht der Name “Horchheim”.
Beurkundet vom Abt Gottschalk von Knechtsteden, dort ist zu lesen, dass 1239 eine gewisse Alveradis der Abtei 12 Morgen Land bei Horrem überlassen habe, mit der Verpflichtung, alljährlich ein feierliches Aniversar für Sie und Ihren Mann Herman zu halten.
Diese urkundlichen Erwähnungen sind nachzulesen im Quellenverzeichnis Gohr, Nievenheim, Straberg von Walter Lorenz. Rheinland-Verlag 1973
Gottschalk II. von Haunsberg ca. 1150 ? – 1215 ?
entstammt einem alten, wohlmöglich nur über vier Generationen bestehenden Adelsgeschlecht, in der Zeit um 1100 bis 1215. Wegen Familienzwistigkeiten und keinerlei Nachkommen.
1211 Verkauf der Burg zu St. Pankraz durch Gottschalk II. an den Salzburger Erzbischof (Gottschalk II. und sein Bruder Heinrich sind die letzten Vertreter dieses Zweiges der Familie, auf sie könnte sich die bekannte Sage vom doppelten Brudermord beziehen).
Entnommen aus der Geschichte der Burg Haunsberg, der Kirche St. Pankraz und des Gasthauses Schlößl
Der Haupthof in Eisborn war ein Lehnsgut des Kölner Domkapitels, denn das Herzogtum Westfalen gehörte damals zum Erzbistum Köln. 1303 saßen auf dessen Haupthof Arnold und Gottschalk, Knappen von Eisborn.
Ihnen folgten die Knappen von Binolen. Lange Zeit lebte hier die Familie von Hanxleden, durch Heirat gefolgt von der Familie Haxthausen, bis das Gut 1754 von den Wocklumer Grafen von Landsberg gekauft wurde.
Quelle Zur Geschichte des Dorfes Eisborn