Ein Einsiedler namens Gottschalk in der Zeit um 1300
Klosterruine Bärbach (bei Schönborn)
Hier hat vor langer Zeit ein Einsiedler namens Gottschalk in einer Klause gelebt, der als Stifter des Klosters gilt. In einer Stiftungsurkunde des Grafen Gerlach von Nassau aus dem Jahr 1334 taucht der Name “Berbach” erstmals auf.* Die Kirche von Bärbach wird 1348 zum ersten Mal genannt.
Gottschalk, Hermann und Friedrich de Wend, ca 1330-…
in dem Zuammenhang der Namenserwähnung wurde die Gebrüder wie folgt erwähnt:
Ein Johann Schuttink wurde am 29. Oktober 1356 von den Gebrüdern Gottschalk, Hermann und Friedrich de Wend mit deren Salzhausen zu Uflen auf 9 Jahre von Petri an gegen einen Zins von 4 Molt Salz bemeiert22). Johannes Scutte hatte 1360 ein Salzhaus (domus salsuginis sita in Soltuffelen) zu Lehen23), das vorher Goswin de Quernham innehatte.
Gottschalk Achdorfer aus dem Geschlecht von Achdorfer und nachfolgend der Helfenbrunner
Hier könnte der Name als Vor oder Rufnahme gedeutet werden.
Er übernahm 1340 von seiner Base Agnes von Achdorf einige Anteile aus dem Adelsgeschlecht derer von Helfenbrunn, mit dem seine Base verheiratet war.
Im 13. Jahrhundert heiratete Heinrich von Helfenbrunn eine Agnes von Achdorf. Diese Agnes, die vielleicht bald Witwe war, ihr Bruder Friedrich von Achdorf und dessen Ehefrau Elisabetha übergaben dem Freisinger Domkapitel “ihr Steinhaus unter dem Berg in der Stadt Freysing”; dafür musste das Domkapitel für diese drei Personen jährlich einen Jahrtag halten.