0900-1000 Gottschalk

Gottschalk, Bischof von Freising, lebt in der Zeit von 900 – 1000

Notzing ist ohne Zweifel eine altbajuwarische Gründung des 6, Jahrhunderts. Der Name stammt von dem ältesten, dem Gründer, der ,’ Nozo” geheißen haben mag. Notzing bedeutet soviel wie “bei den Leuten, der Sippe des Nozo”. Die erste Urkunde gibt es verhältnismäßig spät nämlich 994, als der Freisinger Bischof Gottschalk von dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach tauscht. Zwischen 918 und 994 führt das Kloster Ebersberg als Zeugen einen Odalrih de Notzigun auf. Zeugen konnten damals nur “Freie” sein, also muß es sich hier um den Ortsadel handeln.

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Gottschalk, Bischof um 994-1005

Früh erscheint auch Diemating: 994-1005 tauscht Bischof Gottschalk von einer Luitsind Besitz zu Straubing und Rottmann gegen solchen in “loco Diomuotinga” = Diemating (Bitt. Nr. 1320). Die Siedlung nannte sich also “bei den Leuten der Diomuot”.

Quellen:
“Gemeinde Hohenpolding” von Hermann Oberwallner im Landkreisbuch Erding 1985 Historischer Altas von Bayern, Das Landgericht Erding, von Susanne Margarethe Herleth-Krentz und Gottfried Mayr, München 1997