Gottschalk Achdorfer aus dem Geschlecht von Achdorfer und nachfolgend der Helfenbrunner

[28.12.2007] Hier könnte der Name als Vor oder Rufnahme gedeutet werden.
Er übernahm 1340  von seiner Base Agnes von Achdorf einige Anteile aus dem Adelsgeschlecht derer von Helfenbrunn, mit dem seine Base verheiratet war.
Im 13. Jahrhundert heiratete Heinrich von Helfenbrunn eine Agnes von Achdorf. Diese Agnes, die vielleicht bald Witwe war, ihr Bruder Friedrich von Achdorf und dessen Ehefrau Elisabetha übergaben dem Freisinger Domkapitel "ihr Steinhaus unter dem Berg in der Stadt Freysing"; dafür musste das Domkapitel für diese drei Personen jährlich einen Jahrtag halten.

 Nach dem Tod der Agnes von Helfenbrunn gelangte der Ort durch Erbschaft an ihren Bruder Friedrich. Später erbten seine vier Söhne Helfenbrunn. Hartmann und Friedrich verkauften 1340 ihre Anteile an ihren Vetter Gottschalk Achdorfer, während die anderen Brüder Heinrich und Albrecht ihre beiden Teile behielten. Während des 15. Jahrhunderts finden wir nun die Achdorfer in Helfenbrunn.
1510 starb als letzter seines Stammes Sebastian Achdorfer zu Helfenbrunn in "großer Armut" in Stadtamhof, wo er als Richter gewirkt hatte. Mit ihm starb das Geschlecht der Helfenbrunner völlig aus.

Die Familie der Helfenbrunner war verwandt und verschwägert mit zahlreichen Adelsgeschlechtern, wie den Edlen von Achdorf, Kammerberg, Notzing, Hornpach, Massenhausen und Fraunberg zu Haag.

Die gesammte Geschichtserforschung zu den alten Alten Adelgeschlechtern können sie hier Downloaden
www.kirchdorf-amper.bayern.de/fileadmin/pdf/Chronik_Helfenbrunn_D_.pdf
die von dem Kreisheimatpfleger Rudolf Goerge zusammengetragen wurden.
sollte die Datei einmal nicht mehr vorhanden sein, mailen sie uns einfach an, wir haben sie gesichert.

Interessant ist, das erste Geschichtliche Funde bis auf über 4000 Jahre dort zurückgehen.


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