Godeschalcus (1100) Godeschalci (1100) - Zeitgenossen die wegen Diebstahl in der Hölle bis zum jüngsten Tag schmoren müssen.
[04.05.2008] Findet Erwähnung in den Visionen des Bauern Gottschalk, der diesen
während seiner Erlebnisse im Scheitod im Jenseits in der Hölle Leiden
sehen mußte, als ein Engeln dies den Bauern aufzeigte Godeschalcus (1100) Godeschalci (1100) Daso Dieser
hat die Gebeinsfragmente des Heiligen Martin, wie es in der
schriftlichen Überlieferung geschrieben steht:" In betrügerischer
Absicht verkauft"!
Überdies, setzte der Engel hinzu, erdulde er solche Strafe schon, seit
er gestorben sei und werde bis zum Jüngsten Tage leiden müssen und
jeden Tag siebenmal so grausam gefoltert werden.
Da ja nun der Dasonide, der unser Zeitgenosse ist, den Heiligen Martin
(von Tour, Begründer des ersten Mönchklosters in Gallien, der 371 zum
Bischof ernannt wurde) nicht zu Gesicht bekommen hat, ist zum
Verständnis ein Hinweis erforderlich, was der Engel mit dem Verkauf
gemeint hat."
(Der Dasonide war nämlich rund 30 Jahre zuvor
in eine Affäre verwickelt worden. Er hatte die von der Sippe der
Bakariden aus der Kirche von Nortorf gestohlenen Gebeinsfragmente des
Heiligen Martin für sechzehn Mark erwerben können und wollte von der
Kirche für die Rückführung der Reliquie die Summe erstattet bekommen.
Dadurch geriet er selber unter Verdach und sollte mittels einer
Feuerfolterung seine Unschuld beweisen.)
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