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 MITTELALTERISCHE SCHREIBWEISEN
Gotenbischof Wulfia ca.350-380
Godescalc Mönch 781 -783
Gotteschalchus um 803; † um 869
Godeschalcus Godeschalci Daso 1100
Gozscalcus Tork - 1246 - als Namensniederschrift
 GESCHICHTE
Zuordnung
Mittelalterische Schreibweisen
Adlige und geadelte nach dem Stammnamen
Sonstige geschichtliche Hinweise
Was die Nachnahmen veraten
Wappen

GODESCHALCUS GODESCHALCI - ZEITGENOSSEN 1100
 

die wegen Diebstahl in der Hölle bis zum jüngsten Tag schmoren müssen.
Findet Erwähnung in den Visionen des Bauern Gottschalk, der diesen während seiner Erlebnisse im Scheitod im Jenseits in der Hölle Leiden sehen mußte, als ein Engeln dies den Bauern aufzeigte Godeschalcus (1100) Godeschalci (1100) Daso Dieser hat die Gebeinsfragmente des Heiligen Martin, wie es in der schriftlichen Überlieferung geschrieben steht:" In betrügerischer Absicht verkauft"!
Überdies, setzte der Engel hinzu, erdulde er solche Strafe schon, seit er gestorben sei und werde bis zum Jüngsten Tage leiden müssen und jeden Tag siebenmal so grausam gefoltert werden.
Da ja nun der Dasonide, der unser Zeitgenosse ist, den Heiligen Martin (von Tour, Begründer des ersten Mönchklosters in Gallien, der 371 zum Bischof ernannt wurde) nicht zu Gesicht bekommen hat, ist zum Verständnis ein Hinweis erforderlich, was der Engel mit dem Verkauf gemeint hat."
(Der Dasonide war nämlich rund 30 Jahre zuvor in eine Affäre verwickelt worden. Er hatte die von der Sippe der Bakariden aus der Kirche von Nortorf gestohlenen Gebeinsfragmente des Heiligen Martin für sechzehn Mark erwerben können und wollte von der Kirche für die Rückführung der Reliquie die Summe erstattet bekommen. Dadurch geriet er selber unter Verdach und sollte mittels einer Feuerfolterung seine Unschuld beweisen.)




 




Gottschalk Daso und die Vision des Bauern