Gotenbischof Wulfia ca.350-380
Er übersetzt Gott dienen mit skalk
Im 4. Jahrhundert übersetzte der Gotenbischof Wulfia (griechisch) Ulfilas) die Evangelien ins Gotische.
Schriften sind noch heute in Stockholm als das wichtigste germanische Sprachdenkmal im Codex argenteus erhalten.
Somit ist unschwer zuerkennen wie der Name entstand.
Dazu kommt noch, das die Goten auch als Guten oder Göttlichen gedeutet werden können.
Es mögen zwar aus unserer heutigen Sichtweise Raufbolde gewesen sein, doch eilte der Ruf ihrer Tugendhaftigkeit weit über alle Lande Europas hinaus.
Das bekamen selbst die lasterhaften Römer noch zu spüren.
So lies schon Julius Cäsar zu seinen Lebzeiten verlauten:
"Die Germanen, sie kennen die Lüge nicht und auch nicht den Ehebruch!"
Tacitus wartet ebenfals mit einem Spruch auf:
"Niemand in der ganzen Welt übertrifft die Germanen an Treue!"
Ja zu guter letzt schreibt doch noch ein Zeitgenosse der Vandalen in seinem Buch "De gubernatione Dei lib. VII"
"Es gibt keine Tugend, in der wir Römer die Vandalen übertreffen. Wir verachten sie als Ketzer und doch übertreffen sie uns an Gottesfurcht.
Gott führte die Vandalen über uns, um die unzüchtigsten Völker durch die sittenreinsten zu züchtigen.
Wo Goten herrschen, ist niemand unzüchtig außer den Römern, wo aber die Vandalen herrschen, sind selbst die Römer keuch geworden."
Katholischer Bischof Salvanius zu Marseille
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