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GOTTSCHALK EINSIEDLERUM 1300 |
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Ein Einsiedler namens Gottschalk in der Zeit um 1300 Klosterruine Bärbach (bei Schönborn) Hier hat vor langer Zeit ein Einsiedler namens Gottschalk in einer Klause gelebt, der als Stifter des Klosters gilt. In einer Stiftungsurkunde des Grafen Gerlach von Nassau aus dem Jahr 1334 taucht der Name "Berbach" erstmals auf.* Die Kirche von Bärbach wird 1348 zum ersten Mal genannt.
Das Klarissinnenkloster hieß "Monasterium Sancti Salvatoris in Berpach" (Kloster des Heiligen Erlösers in Berbach). Durch Schenkungen und Ankauf von Land und Weinbergen im Aartal, im Limburger Becken und an der Lahn wurde das Kloster wohlhabend. Beim Aussterben des Grafengeschlechts der Katzenelnbogener im Jahr 1479 fiel das Kloster an Hessen. Bereits 1526 ließ Philipp von Hessen hier erstmals evangelisch predigen. Das Kloster wurde im Jahr1584 zerstört. Nur noch einige Mauerreste erinnern heute an das einstige Kloster. Die alte Klosterglocke hängt in der ev.Kirche von Wasenbach. Im Jahr1803 kam Bärbach mit der Niedergrafschaft Katzenelnbogen in nassauischen Besitz.
*In der Stiftungsurkunde heißt es: "Ich, Graf Gerlach von Nassau, will zu aller Kenntnis gelangen lassen, dass ich zum Heil meiner und meiner Eltern Seelen beschlossen habe, dass in der Fuchsenhöhle [liegt zwischen Schönborn und Birlenbach] im Bezirk meiner Gerichtsbarkeit eine Kirche (Kapelle) erbaut wird, dass alle Äcker und Wiesen am Ufer des Berbachs im oberen Teil bis zur Limburger Straße und im unteren Teil bis zu seiner Grenze dazu gehören und dass die, die dort Gott dienen, ihren genügenden Lebensunterhalt haben und dass ich im ewigen Leben mit meinen Eltern einen immerwährenden Lohn empfangen werde. Zur Bezeugung dieses Testaments drücke ich mein und meiner Eltern Siegel bei. Im Jahre des Herrn 1334."
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in der Reformation 1567 aufgehoben. Die Klostergüter wurden danach dem Hospital Gronau zugeschlagen und zur Versorgung der Hospitalinsassen verwandt. Idyllische Lage in einem Seitental des Rupbach in der Gemarkung Schönborn. Von der gotischen Klosterkirche Teile der Nordwand und des Giebels sowie Mauerreste der Klosterbauten erhalten.
Quelle Internet
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Gottschalk von 1300 bis 1399 | Gottschalk, Hermann und Friedrich 1330
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