Sie sind hier: Namens-Varianten Gottschalk Gottschalk von 1400 bis 1499  
 GOTTSCHALK
Gottschalk von 800 -899
Gottschalk von 900 bis 999
Gottschalk von 1000 bis 1099
Gottschalk von 1100 bis 1199
Gottschalk von 1200 bis 1299
Gottschalk von 1300 bis 1399
Gottschalk von 1400 bis 1499
Gottschalk von 1500 bis 1599
Gottschalk von 1600 bis 1699
Gottschalk von 1700 bis 1799
Gottschalk von 1800 bis 1899
Gottschalk von 1900 bis 1999
 NAMENS-VARIANTEN
Gottschalg
Gottschalk
Gotschalck

GOTTSCHALK ZELION-BRANDIS - UM 1425
 

Gottschalk Zelion-Brandis - um 1425 -1500 - Sälzeroberst und Werler Bürgermeister
heiratet 1452 zur Frau Adelheid v. Fresendorp, Tochter des Ritterbürtigen Rotger und seiner Frau Gisela v. Eickel. Sein Sohn Gerd wurde Richter zu Werl und heiratete vor 1495 Gertrud v. Papen, Tochter Wilhelms und einer v. Medebecke genannt Keyge.
die geschichtlichen Überlieferungen lauten:

Das gleichzeitige Auftreten des Johann v. Hövel zu Sölde mit den v. Aldenbockum und v. Thulen zeigt doch, daß diese Linie der v. Hövel dem betreffenden Ast der Torck sehr nahe gestanden haben muß. Auffallend ist ferner, daß in der Urkunde von 1560 aus dem Clarenberger Archiv auch ein Wilhelm Brandis als Zeuge vorkommt.

Mit vollem Namen müßte er Wilhelm Zelion-Brandis heißen. Zweifellos gehört er dem gleichnamigen Werler Erbsälzergeschlecht an, das gegen Ende des 15. Jahrhunderts von der Familie Brant oder Brandis Vermögen und Namen erbte. Die Zelion-Brandis waren mit der Erbsälzerfamilie Türke verwandt.
Der Sälzeroberst und Werler Bürgermeister Gottschalk Zelion-Brandis nahm 1452 zur Frau Adelheid v. Fresendorp, Tochter des Ritterbürtigen Rotger und seiner Frau Gisela v. Eickel. Sein Sohn Gerd wurde Richter zu Werl und heiratete vor 1495 Gertrud v. Papen, Tochter Wilhelms und einer v. Medebecke genannt Keyge.
Gerd Brandis' Schwager war der oben erwähnte Jaspar v. Papen, der sich zunächst um 1505 mit Anna v. Dael vermählte und schließlich 1528 mit Anna v. Meyburg, die eine Tochter des oben erwähnten Soester Richters Bertram gewesen sein könnte. Wilhelm v. Papen, Jaspars Bruder, heiratete Ursula Blesse, Tochter des Johann Blesse und der Geudeken Bitter aus Attendorn.

Als 1485 der Werler Bürger Merten Deylinckhoff und dessen Ehefrau Beleke vor dem Gericht Werl über eine Memorienstiftung in der Neuenrader Kirche urkundeten, war Gottschalk Zelion-Brandis Standgenosse des Gerichtes.20 1621 findet sich ein Fresendorp (Fresendorf) v. Hövel zu Sölde.
Das deutet also wohl auf eine Verwandtschaft Fresendorp-Hövel-Torck und zugleich Fresendorp-Brandis-Türcke.

Gegen 1500 heiratete die ritterbürtige Maria v. der Heese Caspar Zelion-Brandis und 1570 Caspar v. d. Heese zu Nordlünern Walburg Zelion-Brandis, Tochter von Michael und Barbara Bock. Vielleicht ist diese Maria v. der Heese identisch mit jener, die sich 1530 mit Hans v. Hatzfeld vermählte. Zur Begründung ließe sich anführen, daß im Juli 1551 Wilhelm Brandis eine Urkunde mitbesiegelte, mit der über einen Streit zwischen Hermann v. Hatzfeld und seinen Brüdern, Herren zu Wildenburg, mit Hans und Thomas Bleffken v. Bonzel (Bonslade) wegen einiger Erbgüter daselbst entschieden wurde.




Gottschalk von Buchenau 1400 | Gottschalk Claus um 1436