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 GOTTSCHALK
Gottschalk von 800 -899
Gottschalk von 900 bis 999
Gottschalk von 1000 bis 1099
Gottschalk von 1100 bis 1199
Gottschalk von 1200 bis 1299
Gottschalk von 1300 bis 1399
Gottschalk von 1400 bis 1499
Gottschalk von 1500 bis 1599
Gottschalk von 1600 bis 1699
Gottschalk von 1700 bis 1799
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Gottschalk von 1900 bis 1999
 NAMENS-VARIANTEN
Gottschalg
Gottschalk
Gotschalck

GOTTSCHALK BISCHOF VON EICHSTAETT 880
 

Gottschalk, Bischof ca. 12. Nov. 884
Gottschalk ab. 12. Nov. 884 Bischof von Eichstaett
Das Bisthum Eichstaett ist im Jahre 745 von dem heil. Bonifacius gegründet und von dem Grafen Swigger, Ahnherrn der Grafen von Hirschberg, mit einem angemessenen Wittum versehen worden. Erster Bischof war St. Wilibald, der bis 781 regierte.

Auf Vermittlung der Grafen von Hirschberg, welche Schirmvögte des Hochstifts und seine obersten Richter in weltlichen Sachen blieben, verlieh der Kaiser dem Bischof Erchanbald um das Jahr 908 das Recht, in Eichstätt Markt zu halten und Geld zu muenzen, was Kaiser Konrad 918 bestaetigte. Gebhard, der letzte Graf von Hirschberg, begründete durch seine Freigebigkeit die nachmalige Stellung der Bischöfe. Waehrend die letzteren bisher nicht einmal einen unmit telbaren Immunitaetsbezirk zunächst um Eichstätt besessen hatten, schenkte Graf Gebhard 1291 für seinen Todesfall dem Bisthum seine Hauptburg Hirschberg mit allen Zugehörungen, 1296 die Schirmvogtei über Eichstätt und alle bischöflichen Tafelgüter, u. A.

Nach dem Tode des Grafen 1305 fand ein Vergleich zwischen den Herzogen und Bischof Johann l. statt, welcher dem Hochstifte die Herrschaft Hirschberg und das Gebiet von Eichstätt sicherte. - Unter dem Bischof Gabriel von Eyb (1496-1525) wurde der geistliche Sprengel der Bischöfe bedeutend geschmälert. Von den 817 Pfarrgemeinden des Bisthums nahmen 110 die Reformation an, nur die der Landeshoheit des Bischofs unterstellenden Parochien blieben dem katholischen Glauben erhalten.
Die Bischöfe führten den Titel "Von Gottes Gnaden Bischof und Fürst von Eichstätt." Sie hatten im Reichsfuerstenrathe ihre Stolle zwischen den Bischöfen von Worms und Speyer. Das Domcapitel bestand aus 15 Capitularen und 13 Domicellaren, die von stiftsfähigem Adel sein, und 16 Ahnen nachweisen mussten. Bei der Bischofswahl war eine Majorität von 2/3 der stimmführenden Domherren entscheidend.
Quelle http://worldroots.com/
Bisthuemer und Kloester. I. Reihe: Bisthuemer.
J. Siebmacher's grosses Wappenbuch




Gottschalk der Sachse