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Genealogy und History von Karl der Großen

Ahnentafel und Kurze Teilbiographie

Karl I., der Große, lat. Carolus Magnus oder Karolus Magnus, franz./engl. Charlemagne
(* wahrscheinlich 2. April 748 in Prüm; † 28. Januar 814 in Aachen) aus dem
Geschlecht der Karolinger, Enkel von Karl Martell. Seit 768 König der Franken
(die Krönung fand in Noyon statt) und am 25. Dezember 800 von Papst Leo III.
in Rom zum römischen Kaiser gekrönt.
Den Beinamen "der Große" erhielt er bereits zu seinen Lebzeiten.

Leben und Herrschaft: Festigung und Expansion,

Herkunft, Geburt und Jugend

Karl der Große

Karl war der ältere Sohn des späteren Königs Pippin des Jüngeren und dessen Frau Bertrada. Sein Geburtsort ist unbekannt, sein Geburtsjahr umstritten. Wahrscheinlich ist Prüm, der Ort, an dem sich Bertrada vorwiegend aufhielt. Als Geburtsort werden ebenfalls genannt: Aachen, Düren, Quierzy-sur-Oise, Jupille (wo sein Vater geboren wurde) und Herstal in der Nähe von Lüttich in Belgien, der Region, der beide Familien, Merowinger und Karolinger, entstammen.

Sein Biograf Einhard schreibt, dass über seine Kindheit und Jugend schriftlich nichts überliefert sei und auch bei der Abfassung der Biografie (etwa 15 Jahre nach Karls Tod) keine Personen mehr gelebt hätten, die davon hätten erzählen können (cap. IV).

Karl wird Alleinherrscher:

Die Lage des Reiches 771

Nach dem Tod seines Vaters 768 teilte Karl - er war 20 bis 26 - die Herrschaft mit seinem Bruder Karlmann. Nach Karlmanns Tod wurde er 771 Alleinherrscher. Zu jener Zeit fielen die früh christianisierten Franken in "barbarische" - d.h. althergebrachte - Gebräuche zurück und vernachlässigten die erworbene Bildung und Religion. Die Sachsen im heutigen Norddeutschland beharrten auf ihrem Heidentum. Im Süden stritt die katholische Kirche mit den Langobarden um Einfluss, Besitz und Macht auf der Apenninen-Halbinsel, auf der iberischen Halbinsel (s. Emirat von Córdoba) drängten die Sarazenen immer weiter nach Norden, im Osten fielen Awaren ein - kurz: Europa war in Aufruhr, und der Bestand des Frankenreiches schien bedroht. Karl I. war offenbar von Anfang an zu einer Neuordnung der Verhältnisse in Westeuropa entschlossen und scheute sich während der Zeit bis 800 nicht, an den unterschiedlichsten Fronten gleichzeitig zu kämpfen.

772: Beginn der Sachsenkriege

Hauptartikel: Sachsenkriege Karls des GroßenBereits 772 begannen die Sachsenkriege, die 32 Jahre währten und die den "Vater Europas" (Pater Europae), wie Karl später verklärend auch genannt wird, nicht nur in bestem Licht erscheinen lassen.

774: Unterwerfung der Langobarden

Hauptartikel: Langobardenfeldzug
Im März 773 baten päpstliche Gesandten am Hof Karls um Unterstützung gegen die Langobarden. 774 eroberten die Franken Pavia. Karl setzte den letzten Langobardenkönig Desiderius ab; dessen Tochter Gerperga, die er zuvor geheiratet hatte, verstieß er bald darauf. Er ließ sich nun selbst zum König der Langobarden krönen. Papst Stephan III. († 772) hatte die Langobarden in einem Brief an die Frankenkönige Jahre zuvor als "eine treulose und stinkende Nation" denunziert, "die nicht einmal zu den Nationen gerechnet wird und von der gewiss die Aussätzigen ihren Ursprung haben". Im Süden blieb das Herzogtum Benevent bis zur Eroberung durch die Normannen im 11. Jahrhundert selbständig, wenngleich es auch zu den Satellitenstaaten des Fränkischen Reiches gezählt werden muss. Karl bestätigte auch die Pippinische Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.

778 Kriegszüge gegen die Mauren

Weit geringeren Erfolg brachte ein Kriegszug nach Spanien im Jahr 778. Anlass dafür war ein Hilfegesuch des Emirs von Saragossa, der um Unterstützung gegen den Emir Abd ar-Rahman I. von Cordoba (regierte 756-788) bat: Beim Rückzug wurde ein Teil des fränkischen Heeres von den vermeintlichen "Heiden" (so zeitgenössische Quellen) in der Schlacht bei Roncesvalles aufgerieben. Dabei fiel auch der Graf der bretonischen Mark, Hruotland, der Befehlshaber der vernichteten fränkischen Nachhut. Das Geschehen wird später im Rolandslied wiederaufgegriffen. Aquitanien wurde als ein Unterkönigtum für Karls minderjährigen Sohn Ludwig eingerichtet; zusammen mit seinem zum italischen Unterkönig ernannten Bruder Pippin wurde er 781 vom Papst gesalbt und gekrönt. Die Verhältnisse im Pyrenäenraum konnten so zunächst stabilisiert werden, der Herrschaftsbereich der Franken wurde – wenn auch nur zeitweise – bis nach Girona, Cerdagne, Urgell und Barcelona erweitert. Erst als Folge späterer Auseinandersetzungen mit den Sarazenen (so nannte das spätere Mittelalter die Mauren) wurde 806 die Spanische Mark jenseits der Pyrenäen gegründet.

Eine Folge des militärischen Engagements der Franken in diesem Raum ist das Fürstentum Andorra, das seit der Zeit Karls des Großen de jure unabhängig ist. In der Nationalhymne des kleinen Landes wird Karl der Große überschwänglich besungen (vgl. [1]).

Die Beziehungen zur arabischen Welt scheinen trotz der Feldzüge und durch die aufgegebene, weil letztlich gescheiterte Eroberung und Rechristianisierung Spaniens nicht generell schlecht gewesen zu sein: 797, nach anderen Quellen 801, schenkte der Kalif von Bagdad, Harun al-Rashid, Karl I. den ersten in der überlieferten Geschichte nördlich der Alpen gesichteten Elefanten namens Abul Abbas. Es handelte sich um einen weißen asiatischen Elefanten.

Vorfahren

Pippin der Mittlere
(* um 635, † 714),
fränk. Hausmeier
Chalpaida
( † vor 714), sog. Friedelehe
NN NN Martin,
(* um 660, † 680), Graf von Laon
Bertrada die Ältere,
(* 660, † nach 721) Stifterin der Abtei Prüm
Childerich II.
(* um 655, † Herbst 675), merowingischer König der Franken
Bilchide, Tochter von Sigibert III.
Karl Martell
(* um 689, † 741), fränkischer Hausmeier
Chrodtrud
(* 690, † 724)
Heribert,
(* 680, † 747)
Graf von Laon
Gisele von Aquitanien
Pippin der Jüngere
(* 714, † 768), König der Franken
Bertrada die Jüngere
(* um 725, † 783)
Karl der Große (* 748, † 814),
Römischer Kaiser

Nachfolge

Nach altem fränkischen Brauch ordnete Karl 806 seine Nachfolge durch einen Reichsteilungsplan, die sogenannte Divisio Regnorum. Nachdem seine beiden älteren Söhne jedoch früh verstorben waren, erhob Karl 813 seinen - nach damaligem Verständnis - einzigen legitimen Erben Ludwig den Frommen zum Mitkaiser; 814 folgte er dann seinem Vater in der Herrschaft.

Nach 47-jähriger Herrschaft starb Karl der Große am 28. Januar 814 in Aachen und wurde in der Pfalzkapelle, d. h. der Marienkirche beigesetzt (weiteres siehe unten im Abschnitt 5.1 Grablege). Die Todesursache (Infekt mit Rippenfellentzündung?) ist nicht mit letzter Sicherheit geklärt, doch spricht Einhard, Vita Karoli Magni, Kap. 30, dazu passend von Fieber, zu welchem Schmerzen in der Seite hinzugekommen seien, so dass Karl nach siebentägigem Krankenlager verschieden sei.

Ehefrauen + Nachfahren

weitere Beziehungen hatte er zu:

Karl wird zudem nachgesagt, mit diversen Konkubinen mindestens 18 leibliche Nachfahren gezeugt zu haben.

Ludwig I., der Fromme,

dessen Linie historisch bedeutsam bleibt, ist seinerseits Vater von

Eine weitere Ahnentafel

ist eine Bilddatei und wurde von der Webseite von Martin Arends Bild und Pdf Download entliehen, diese steht dort auch als zur Verfügung.
Hier nun der Kommentar von Martin Arends :
Es wird geschätzt, daß es heute über 10 Mio. Nachkommen von Karl der Große gibt. Einer davon ist mein Urgroßvater Georg Conrad Ruschenbusch. Er ist sowohl über seine Mutter, als auch über seine Ehefrau mit Karl der Große verbunden - beide stammen aus dem Haus von Behr in Stellichte.


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